Die neuen Vorstandsmitglieder stellen sich vor

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Stephanie Bansemer

Nach meinem Studium an der Westf. Wilhelms-Universität Münster (1985 -1990) und Referendariat in Berlin, erhielt ich 1994 meine anwaltliche Zulassung. Nach zwei Jahren als Angestellte in einer Wirtschaftskanzlei, bin ich seit 1996 selbständig, seit 2013 als Einzelanwältin auf den Gebieten des Miet-, Immobilien- sowie des Arbeitsrechts tätig.

Seit 2002 leite ich für das KG und die RAK Berlin Einführungslehrgänge und AGs für Referendare*innen zur Anwaltsstation aus zivilrechtlicher Sicht. Neuen AG-Leitern*innen stehe ich als Mentorin zur Verfügung.

Ich möchte mich im Rahmen meiner Vorstandstätigkeit u.a. dafür einsetzen, die anwaltliche Ausbildung der Referendare*innen noch effektiver und praxisnäher zu gestalten, um eine optimalere Vorbereitung auf den Anwaltsberuf zu gewährleisten.


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Dr. Manuela Sissy Brucker

Ich bin 1974 in Potsdam geboren und habe den Mauerfall zu meinem 15. Lebensjahr erlebt. Ich konnte 1993 mit dem Jurastudium an der neu aufzubauenden Universität Potsdam beginnen. Dort arbeitete ich am Lehrstuhl des Menschenrechtlers Prof. Dr. Eckart Klein und bei Prof. Dr. Georg Küpper. Im Menschenrechtszentrum der Uni Potsdam habe ich dann auch meine Doktorarbeit geschrieben. Seit April 2002 bin ich mit 26 Jahren selbständige Rechtsanwältin geworden. Neben der anwaltlichen Tätigkeit bin ich seit 2016 bin ich nebenamtliche Prüferin im GJPA. Ebenso unterrichte angehende Polizisten im Strafprozessrecht. Politisch bin ich engagiert, insbesondere habe ich im Vorstand des Berliner CSD e.V. den Christopher Streetday mitorganisiert. Seit 2016 bin ich Mitglied der Berliner SPD.


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Stephan Fink

Seit 2009 bin ich Rechtsanwalt in der Strafrechts-Boutique Freyschmidt | Frings | Pananis | Venn. Ich bin in der Individualverteidigung sowie in der Beratung von Einzelpersonen und Unternehmen im Bereich des Wirtschafts- und Steuerstrafrechts tätig.

Anlass für meine Kandidatur für den Vorstand der RAK war insbesondere das Bedürfnis, mich für die Behauptung und Stärkung der freien Advokatur als einer wesentlichen Säule des demokratischen Rechtsstaates zu engagieren. Deren Schutz liegt mir besonders am Herzen.

Ich freue mich und danke Ihnen, dass Sie mir durch die Wahl in den Vorstand der RAK die Möglichkeit gegeben haben mich für die Belange der Rechtsanwaltschaft einzusetzen. Den vor mir liegenden Aufgaben sehe ich mit Vorfreude entgegen.


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Beate Grether-Schliebs

Ich bin seit 1993 Rechtsanwältin in Berlin, seit 2004 in der verwaltungs- und zivilrechtlich ausgerichteten Sozietät „Rechtsanwältinnen Zünkler und Grether“ zivilrechtlich, hauptsächlich auf dem Gebiet des Bank- und Kapitalmarktrechtes, tätig. Seit 2008 bin ich Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht und Vorsitzende des Fachanwaltsausschusses Bank- und Kapitalmarktrecht der Rechtsanwaltskammer Berlin. Diese ehrenamtliche Arbeit habe ich engagiert und mit großer Freude gemacht und möchte meine Erfahrungen durch entsprechende Arbeit im Vorstand, auf die ich mich sehr freue, einbringen. Die Qualitätssicherung des anwaltlichen Berufes ist mir sehr wichtig, weil wir nur durch Qualität am Markt bestehen und durch Kompetenz unsere Rechtsdienstleistungen verteidigen können.

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Ursula Groos

Ich bin seit 2002 ohne Unterbrechung als Rechtsanwältin in Berlin zugelassen.

Bis 2010 war ich im Bereich des Strafrechts tätig, dort mit Schwerpunkt Strafvollzugs- und Strafvollstreckungsrecht. Die Verteidigung und Wahrung der Grund- und Menschenrechte meiner Mandant*innen waren mir stets ein besonderes Anliegen.

Seit Abschluss meiner Mediationsausbildung bin ich zunehmend als Familien- und Wirtschaftsmediatorin tätig.

Als Geschäftsführerin (2013-2018) und Mitglied des RAV e.V. organisiere ich seit 2014 zusammen u.a. mit der RAK Berlin Kundgebungen zum „Tag des verfolgten Anwalts“.

Eine unabhängige Anwaltschaft ist für das Funktionieren eines Rechtsstaats essenziell, jedoch keineswegs selbstverständlich. Darum gilt es konsequent und beharrlich zu ringen. Dafür stehe ich und danke für die erfolgte Unterstützung.



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Gregor Samimi

Rechtsanwalt Gregor Samimi (https://www.ra-samimi.de/) studierte an der Freien Universität Berlin Rechtswissenschaften und absolvierte in Berlin das Referendariat. Er hat sich als Fachanwalt für Strafrecht, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Fachanwalt für Versicherungsrecht sowie als Mediator qualifiziert. Er ist der festen Überzeugung, dass die digitale Revolution binnen weniger Jahre die Strukturen des Rechtsdienstleistungsmarktes und insbesondere die Mandantenströme nachhaltig verändern wird. Legal Tech-Unternehmen und ihre Angebote werden den Markt dominieren. Die daraus erwachsenden Konsequenzen und Dringlichkeiten werden von der Anwaltschaft weitestgehend unterschätzt. In der Vorstandsarbeit möchte sich Samimi für den Aufbau einer digitalen Kompetenz in der Anwaltschaft einsetzen.


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Ulrike Silbermann

Ich bin im Jahr 1968 in Marburg geboren. Mein Studium absolvierte ich in Marburg und Berlin, mein Referendariat am Kammergericht. Seit 1997 bin ich als Rechtsanwältin tätig. Aktuell arbeite ich mit zwei Kolleginnen zusammen. Als Fachanwältin für Familienrecht und Verkehrsrecht bin ich hauptsächlich zivilrechtlich tätig. Seit 2014 engagiere ich mich im Deutschen Anwaltverein im Ausschuss elektronischer Rechtsverkehr. Ferner bin ich Mitglied in den Arbeitsgemeinschaften Anwältinnen, Familienrecht und Verkehrsrecht im DAV und im Deutschen Juristinnenbund. Meine Themen im Vorstand sind: ERV, Gebühren, Streitkultur und Nachwuchs. Ich bedanke mich bei allen Wählerinnen und Wählern, die mich bei den Vorstandswahlen unterstützt haben.


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Olaf Söker

Nach dem Studium in Hamburg und Referendariat in Hannover wurde ich 2005 in Berlin zur Rechtsanwaltschaft zugelassen und habe mich von Beginn an auf das Strafrecht und später auch auf das Familienrecht spezialisiert. Ich bin Fachanwalt für Strafrecht, Fachanwalt für Familienrecht und zertifizierter Berater für Steuerstrafrecht (DAA). Ich bin in einer Bürogemeinschaft bestehend aus 6 Anwälten/- innen in Berlin Wilmersdorf. In meiner Freizeit engagiere ich mich sozial unter anderem als Vorstand eines gemeinnützigen Vereins zur Nachsorge für ehemals Drogenabhängige in Berlin Friedrichshain. Qualitätssicherung ist für mich eine wichtige Angelegenheit. Berufspolitik verstehe ich als spannende Herausforderung und Aufgabe. Ich freue mich darauf, neben meiner täglichen Arbeit aktiv einen Beitrag in der anwaltlichen Selbstverwaltung zur Vertretung unserer Interessen leisten zu dürfen.



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Inken Stern

2011 begann ich meine anwaltliche Tätigkeit in einem Anwältinnen*büro in Kreuzberg. Mein Schwerpunkt lag von Beginn an im Migrationsrecht, insbesondere im Asylrecht. Weiter bin ich im Sozialrecht sowie Personenstands-/Abstammungsrecht tätig, innerhalb dessen ich vor allem Menschen vertrete, die aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer Identität diskriminiert werden.

Angesichts der aktuellen rechtsstaatsgefährdenden Entwicklungen werde ich die Kammer zukünftig mit meinen organisatorischen Fähigkeiten, meiner Zuverlässigkeit und meiner kritischen Expertise stärken. Ich möchte eine interne Auseinandersetzung um unser Selbstverständnis als Organ der Rechtspflege und eine klaren Positionierung nach außen vorantreiben. Auch die Ausbildung der Referendar*innen ist mir ein besonderes Anliegen.

Kammerton 03-2019

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